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Topic-icon 3D Bewehrung

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7 Jahre 1 Monat her #217

Hallo,

die SOFISTIK-Bewehrung für Revit 2013 ist gut und schön, für kleine überschaubare Projekte. Dabei "stört" mich jedoch noch der Umweg der Stahl- und Biegelisten auf einen Plan abzulegen (Export - Import mit dem Sofistik-Tool Ursula). Was ist mit den Büros, die kein Sofistik verwenden? Gibt ja genug alternativen, die auch ein Rechnmodel aus Revit erhalten, wie z.B. Dlubal, Robot, CSI und SAP2000.
Desweiteren ist der zugrunde gelegte Standard für die Stahlliste (DIN ISO...) kaum noch Standard in den Büros.

Grüße

k. Schulz

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6 Jahre 8 Monate her #229

Hallo skarchly... hallo RUG,
Es ist völlig richtig dass diese erste labs Version für Revit 2013 lediglich zum reinschnuppern ist. Aber unterdessen wird das Program wohlmöglich fleißig weiterentwickelt  ;)
kurzes Feedback zu den Anmerkungen von skcharly.. (und vielen Dank dafür...)
1. Für die SOFiSTiK-Bewehrung ist keine weitere Software von SOFiSTiK erforderlich. Der Ergebnis-Browser (Ursula) ist Bestandteil der Revit Applikation welche somit völlig autark funktioniert.
2. Die "DIN EN ISO 3766" (also die deutsche Umsetzung der EN ISO 3766) ist die aktuelle und einzig gültige Norm für Darstellung von Bewehrungszeichnungen.
Beste Grüße
Roland

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6 Jahre 6 Monate her #232

Hallo Roland,

die Stahl-, Matten- und Biegelisten aus der DIN verwendet kaum ein Büro. Viele Büros legen ihre Listen direkt auf dem Plan (wie dies auch das Addon macht) ab und wollen keine "Platzverschwendung" haben, da die Projekte doch meist größerer Art als 8,00x8,00m sind.

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6 Jahre 6 Monate her #233

Hallo skcharly,

Ich finde die ausgegebenen Listen zwar auch nicht perfekt, da man mit Ursula doch aber einen Spielraum hat kann man einiges nach persönlichem Geschmack anpassen. Die Listen auf die Pläne zu legen finde ich gerade bei größeren Projekten äußerst umständlich, was nicht zuletzt daran lag dass ich während meines Praxissemester meinen Kollegen bemitleidet habe der TagelLang am Kopierer stand um aus A0 Plänen die Stahllisten raus zu kopieren um sie an den Biegebetrieb weiter zu leiten.

Ansonsten spricht meines erachtens noch dagegen:

- Warum Biegeliste auf dem Plan, wenn zusätzlich Stabstahlausszüge da sind?
- Ich brauche i.d.R den gesamten Plan für meine Bewehrungsdarstellung, gerade bei großen Projekten ist dort kein Platz mehr für mehrere Seiten Biegeformen.
- Biegelisten können von kleineren Firmen in A4 ohne weiteres ausgedruckt werden um diese an den Biegebetrieb weiter zu geben.

Letztendlich ist es sicherlich von Büro zu Büro unterschiedlich wie man das handhabt.

Ich fände es allerdings recht gut wenn man einstellen könnte dass in den Stahllisten nur gebogene Stäbe als Biegeformen aufgeführt werden. Irgendwo könnte dann noch stehen dass die restlichen Positionen gerade sind. Die Stablängen stehen ja schon in der Übersicht.

Um ein weiteres Thema anzustoßen: hat schon jemand versucht sinnvoll mit Mattenkörben (Biegematten) zu bewehren?

Grüße

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6 Jahre 6 Monate her #234

Hallo Waschbeton ;-),

ich kenne 2 Systeme.

Variante 1 (In meinem Büro):
Bewehrung wird mit Nemetschek erstellt. Nemetschek braucht KEINEN Stahlauszug (wie auch Revit) um Bewehrung zu verlegen. Somit wird NUR die Biegeliste bzw. noch eine Schneideskizze abgelegt. Bei großen Projekten (3 A0 Pläne für eine Lage für die Länge eines Gebäudes) werden die Stahllisten auf einem separten Plan abgelegt.
Desweiteren wird gegen ein Entgeld auch für jeden Plan eine Stahl-, Biege- und Mattenliste, sowie eine Schneideskizze auf A4 nach Verlangen der Baufirma erstellt. Es gibt keine Vorschrift, dass die Baufirma bzw. die Biegefirma einen extra Ausdruck haben kann, um es einfacher zu haben. Ich stehe auf der Seite der Planer und muss sehen, dass ich wirtschaftlich bin.
Gründe für die Vorgehensweise:
1. Beim Planversand braucht man keine zusätzlichen A4 Seiten mitsenden (weniger Verwaltungsaufwand)
2. Listen auf dem Plan sind immer aktuell (A4 Seiten sind manuell, somit Fehleranfällig)

Variante 2:
Bewehrung mit Glaser (isb-cad) erstellt. Zeichenprogramm benötigt Stahlauszüge zum verlegen. Hier werden die Stahl-, Mattenliste, sowie die Schneideskizze abgelegt. Die Biegeformen sind verstreut auf dem Plan (Verlegungsnaher Auszug).
Bei diesem Programm sind alle Listen manuell. Somit spielt es keine Rolle, ob A4 oder auf dem Plan ausser der Verwaltungsaufwand.

Bei beiden Programmen kann man die Stahl-, Matten- und Biegelisten im Vorfeld definieren, wie diese aussehen.
Das ist mein Kritik-Punkt, dass man nicht bürospezifische Listen erstellen kann. Jedes Büro hat seinen Standard, der mit einem Programmwechsel auf einmal geändert werden soll? Dies ist für Revit untypisch. Man kann alles so einstellen, dass es zu dem Büro-Standard stimmig ist.
Außerdem ist es nicht "BIM"-mäßig eine Stahlliste zu haben, die sich nicht automatisch anpasst.

Zu dem Punkt mit geboden und Geraden Bewehrungsstäben:
ENTWEDER Du willst eine Biegeliste, dann mit allen Stäben (egal ob Gerade oder Gebogen), ODER nur die Listen, weil auf dem Plan alle Biegeformen dargestellt sind.

Gruß

Charly

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