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Topic-icon Apaptive Bauteile, Vasari, Revit Geeks

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10 Jahre 7 Monate her #24


Thomas Hehle   
TH-CADKON


Apaptive Bauteile, Vasari, Revit Geeks
Ich starte mal mit dem ersten Beitrag in diesem Forum.
Neben meiner täglichen Arbeit mit Revit, gehören auch die Dinge dazu, die in Revit eigentlich nicht immer gehen, oder eben nicht alltäglich sind. Also das austesten der Grenzen der Software, wie auch neue Features. Hierzu gehört natürlich Vasari und eng damit verbunden die adaptiven Bauteile.
Leider gibt es gerade im deutsch sprachigen Raum wenig bis gar nichts darüber.
Deshalb bin ich auf der Suche nach Revit Fans (Geeks), die mehr wollen.
Wer also schon immer mal wissen wollte wie man einen parametrischen Icosaeder (Polyeder mit 20 gleichen Flächen) konstruiert, warum der Goldene Schnitt auch in Revit gebraucht wird, was man mit der Sinus Welle alles so anfangen kann, der sollte sich bei mir melden.
Alles weitere dann im persönlichen Gespräch. Die Resultate gibt es dann natürlich hier und auf meinem Blog zu sehen.
13.12.2011, 22:22
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Thomas Zwielehner
dedicos e.U.


Re: Apaptive Bauteile, Vasari, Revit Geeks
Die nicht-englischsprachigen Anwender von Revit müssen leider immer mehrere Jahre warten, bis die Tools übersetzt werden, und noch viel länger, bis die Software an die nationalen Erfordernisse angepasst sind. Ich denke kaum, dass Autodesk darauf hofft, dass sich die EU-Staaten auf einheitliche Normenwerke einigen, um nicht mindestens 27 (und wenn es in allen Ländern so ist wie in Österreich, dass jedes Bundesland eigene Baugesetze hat, dann ein vielfaches davon) verschieden länderspezifische Anpassungen vornehmen zu müssen. Aber das ist ev. hier fehl am Platz...

Vasari ist in der Tat ein beeindruckendes Entwurfstool, mit dem schon im frühen Projektstadium Optimierungen vorgenommen und Optionen untersucht werden können. Auch wenn die meisten Beispiele, die derzeit für Vasari herumschwirren, eher theoretischer Natur sind (wir können leider nicht alle Wolkenkratzer mit geschwungenen adaptiven Fassadenelementen entwerfen); so bieten die derzeit verfügbaren Analysewerkzeuge ("Windkanal", Sonneneinstrahlung, Schattenstudien, Energiebedarf) interessante Steuerungsmöglichkeiten. Das Problem, das ich bei dem Ganzen allerdings sehe (ich verfolge die Entwicklung von Revit mittlerweile seit der Version 9.1): das Beste an Revit ist sein Potential. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig; viele Dinge ließen sich logisch aus der dahinterliegenden Datenbank ableiten; allerdings hat man (auch nicht oder nur schwer) Zugriff zu diesen Daten bzw. deren Zusammenhänge.

Das Produktportfolio von Autodesk geht immer mehr in die Breite, m.M.n, und obwohl ich viele dieser Entwicklungen gelungen und toll finde, fehlt mir oft die Tiefe in der Weiterbearbeitung. Der Sinn eines "Revit LT" alias Project Spark erschließt sich mir beispielsweise nicht. Denn viele grundlegende Befehle sind immer noch zu wenig mächtig oder behäbig.

Der Ausblick ist wie gesagt immer glanzvoll. Gerade externe Entwicklungen zeigen bei den Autodesk-Produkt immer wieder, was eigentlich machbar ist (das scheint wirklich die Strategie von ADSK zu sein). Das Projekt Dynamo etwa, eine Art Grasshopper für Revit. Wenn das, inklusive einer Form von Galapagos (und etwas bis viel mehr Möglichkeiten, dreidimensionale Formen zu erzeugen und bearbeiten, und nicht nur Daumen x Pi) sowie ein Raum- und Funktionsprogramm a la Trelligence Affinity in Vasari implementiert würde, dann wäre das wirklich ein umfassendes Entwurfsprogramm, dessen Ergebnis dann in Revit Construction (ich nenn's mal so) "baustellenfertig" ausgearbeitet werden könnte. Und dann noch eine "Codechecker" wie in Solibri. Soweit mein Wunschzettel ans ADSK-Christkind (oder den Weihnachtsmann für den Rest der Welt).

Mfg Thomas Zwielehner


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